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Friteuse Test: Diese 3 Arten gibt es

Wenn sie sich eine neue Friteuse zulegen wollen, werden sie schnell feststellen, dass es nicht nur sehr viele Verschiedene Hersteller gibt, man unterscheidet auch zwischen 3 verschieden Arten, unzwar:

  1. Normale Friteusen
  2. Kaltzonen-Friteusen
  3. Heißluft-Friteusen

Im Folgenden werden die vorgestellten Friseusen näher erläutert, auf die Vor- und Nachteile eingegangen und auf was sie beim kauf beachten müssen.

Normale Friteusen:

Die herkömmlichen Friteusen arbeiten mit Öl, welches mithilfe eines Heizelements das sich an der Unterseite des Geräts befindet erhitzt. Die Heizstäbe kommen dabei nicht mit den Öl in Berührung. Normalerweise haben diese Friteusen einen Temperatur-Regler und einen Temperatur-Begrenzer, sodass das Öl nicht zu heiß werden kann.

Ein Nachteil ist: Es gibt keine Kaltzone am Boden. Diese verhindert das sich das Öl am Boden der Ölwanne zu stark erhitzt. Meistens fallen Krümel zum Beispiel von der Panade auf den Boden, diese verbrennen dann. Bei Temperaturen über 170 grad ensteht so der krebserregende Stoff Acrylamid.

Ausserdem verunreinigt das Öl so schneller und man muss es öfter austauschen, als es bei Kaltzonen-Friteusen der Fall ist

Kaltzonen-Friteusen:

Bei diesen Friteusen hängt das Heizelement frei Öl, dabei hält es einen Abstand von ca. 3cm zum Boden. Der Vorteil dabei: Das Öl im Unteren Bereich erhitzt sich nur sehr schwach (nur rund 70 Grad). Wenn nun Fritier-Reste auf den Boden der Ölwanne fallen, verbrennen diese nicht zu stark und es bildet sich kein giftiges Acrylamid. Die Frittierten Speisen sind somit also etwas gesünder.

Ein weiter Vorteil ist, dass das Öl wesentlich länger benutzt werden kann. Allerdings muss man das Heizelement nach der Benutzung gereinigt werden, weil es ja die ganze Zeit im Öl hängt.

Diese Friteusen sind im allgemeinen der Standart und sollten der herkömmlichen Variante, wegen dem gesundheitlichen Vorteil, vorgezogen werden

Heißluft-Friteusen:

Heißluft-Friteusen haben einen großen Vorteil, zum Frittieren wird nur sehr wenig oder garkein Öl benötigt. Meistens sind es nur 1 – 2 Esslöffel. Die Speisen sind somit also wesentlich gesünder.

Sie funktionieren im Grunde wie ein normaler Ofen mit Heißluft-Funktion. Nur das die Speisen in der Friteuse von allen Seiten gegart und schön knusprig werden, da sie gewendet oder gerührt werden.

Friteuse kaufen: Darauf müssen Sie achten:

Verarbeitung und Qualität

Man sollte beim kauf darauf achten, dass die Materialien hochwertig und sauber verbaut sind. In Sachen Verarbeitung und Qualität produzieren besonders Namenhafte Hersteller sehr zuverlässig. Vosichtig sollte man bei billigen No-Name-Produkten sein. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Küchenbrand kommen. Doch nicht alle billigen Friteusen sind von besonders schlechter Qualität.

Anwendung und Reinigung

Dei Bedienung sollte stets möglichst simpel und selbsterklärend sein. Zahlreiche Knöpfe und Einstellungsmöglichkeiten können von Vorteil sein, sind aber meistens eher überflüssig. Wichtig ist auch, dass der Fritierkorb herausnehmbar ist. Die einzelnen Teile sollten Spühlmaschinenfest sein, das vereinfacht die Reinigung enorm.

Leistung

Die Fritteuse sollte das Öl in möglichst kurzer Zeit erhitzen können. Je nach Füllmenge sollte das Gerät einen bestimmten Leistungsgrad erreichen. Nachfolgend einige Richtwerte:

  • kleine Friteusen (unter 1 Liter Öl): 1000 Watt
  • Normale Friteusen (1 – 2 Liter Öl): 1200 – 1500 Watt
  • Große Friteusen (3 – 4 Liter Öl): mindestens 2200  Watt
Fassungsvermögen

Hier sollte man sich Fragen: wie viel möchte ich in der Regel frittieren ? Also für wie viele Personen ? die laufenden Kosten hängen ebenfalls vom Fassungsvermögen ab (ca. alle fünf Frittiervorgänge sollte das Öl gewechselt werden).

Geruchsfilter

Eine gute Friteuse sollte stets im geschlossenem Zustand arbeiten um unnötige Gerüche zu vermeiden. Ein Geruchsfilter sollte ebenfalls vorhanden sein.

Friteuse kaufen: Darauf sollten Sie außerdem achten

Sichtfenster

Ein Sichtfenster ist sehr nützlich um Fortschritt des Fritiervorgangs zu beobachten. Die Friteuse muss nicht ständig geöffnet werden um nachzusehen ob die Speisen schon gar sind.

Temperaturregler

Die Temperatur sollten im Idealfall stufenlos einstellbar sein. Bei der Einstellung der Temperatur sollte man beachten, dass man nicht über 175°C frittieren sollte, da sich sonst der Krebserregende Stoff Acrylamid bilden kann (Manche Friteusen schaffen bis zu 190°C). Wer ganz auf Nummer sicher gehen will kann sich zusätzlich ein Küchenthermometer zulegen.

Zubehör

Insbesondere Heißluft-Friteusen verfügen oft über sehr nützliches Zubehör. Einige Modelle bieten zum Beispiel zusätzlich einen Dampfgarer, einen Steakeinsatz oder eine Pfanneneinsatz.

Kaufberatung für Friteuse: Weitere Hinweise für Kunden

Der Innenbehäter: Der Innenbehälter einer guten Friteuse sollte am besten aus Edelstahl oder zumindest aus Teflon gefertigt sein. Innenbehälter aus Aluminium sind zu vermeiden, da hier laut einigen Studien gesundheitliche Risiken verbergen könnenl

Korb der Friteuse: Um Fettspritzer und Verbrennungen durch das heiße Fett zu vermeiden sollte sich der Korb im geschlossenem Zustand anheben und absenken lassen.

Wärmeisolierung: Besonders wenn auch Kinder im Haus leben ist eine gute Wärmeisolierung unverzichtbar. Aus Sicherheitsgründen sollte also unbedingt darauf geachtet werden.

Vorteile einer Friteuse

  • Viele Gerichte lassen sich in einer Friteuse deutlich schneller zubereiten als in einem Backofen. Pommes benötigen im Backofen etwa 20 Minuten während eine in nur wenigen Minuten sogar ein besseres Ergebnis erzielt.
  • Der Geschmack von Speisen aus einer Friteuse ist um längen besser als die gleichen Gerichte aus dem Backofen.
  • Gute Friteusen sind heute auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich, ohne dabei auf gute Qualität verzichten zu müssen.
  • Der Stromverbrauch: Ein Backofen braucht wesentlich mehr Strom als eine Friteuse
  • Besonders die Heißluft-Friteuse ist eine gute Alternative zum Backofen. Da sie mit wenig Öl läuft und somit auch für Menschen die auf eine gesunde Ernährung wert legen interessant ist